„Wir gründen Deutschlands grösste Stadt“
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In seinem Wochenend-Kommentar vom 17.07.2010 der Essener Lokalausgabe der WAZ findet Frank Stenglein beim Mega–Event „Still-Leben“ ein Haar in der Suppe: „Schöne Bilder werden da entstehen, vielleicht regelrechte Ikonen, die von der vermeintlichen Einheit des Ruhrgebiets künden. „ Und: „Also, Feier-Metropole ist das Ruhrgebiet ganz bestimmt, aber was danach kommt, bleibt erst mal abzuwarten.“ Schon mal dabei wirft er RUHR.2010 und Regionalverband Ruhr vor, reine Identitätsproduzenten zu sein. Der RVR möchte durch die angeblich im Koalitionsvertrag vorgesehene Direktwahl des Ruhrparlaments die Axt an die Autonomie der Städte legen. Beim RVR mit seiner Gießkannen-Fördermentalität träumten viele von einem Ruhrgebiet der Gleichheit, in dem die 53 Mitgliedstädte am Ende in einem großen Ganzen aufgehen. Stenglein: „Bei RVR-nahen Freundeskreisen wie „pro Ruhrgebiet“ oder der „Ruhrstadt-Initiative“ wird das auch offen gesagt. Man kann vor solchen suggestiven Phantasien nur warnen.“ Stattdessen empfiehlt Stenglein den „Ruhrplan“ des Architekten Albert Speer, der die Konzentration auf urbane Kerne mit langer eigener Geschichte und Identität wie Essen und Dortmund vorsehe, um die Region zu stärken.
| H.-J. Kokots.wolters@hoetten-anlagentechnik.de27.07.2010 13:02 |
| Der Meinung von Herrn Dr. Kirchhof ist nur eines hinzuzufügen: Es darf nicht bei diesen verwaltungstechnischen Synergien bleiben. Wir brauchen in RuhrStadt viel mehr: Den Ersten Bürgermeister oder RuhrStadt-Gouverneur Richtig! Das direkt gewählte RuhrStadt-Parlament Richtig! und Die Ausstattung des RuhrStadt-Parlaments mit sämtlichen ordnungs-und rahmenpolitischen Kernkompetenzen. Dann wird ein Schuh daraus! Wenn es nichts wird, liegt das nur an unserer Ängstlichkeit und Halbherzigkeit und Verzagtheit. Die ewig gestrigen Kommentare sind beinahe erträglich. Die Autoren haben zu Hause wahrscheinlich einen Schwarz-Weiß-Fernseher aus den 50-iger Jahren? Aber: Vielleicht auch nicht! Dorsten, 26.07.2010 H.-J. Kokot |
| Zeilenheldinfo@zeilenheld.dewww.zeilenheld.de23.07.2010 08:57 |
| Es geht doch nicht darum den ländlicheren Regionen die Stimme zu nehmen, sondern vielmehr der ganzen Region eine laute Stimme zu verleihen. Im Moment ist ein Stimmgewirr aus dem Ruhrgebiet zu hören, jeder will von seinem Kirchturm aus die eigenen Interessen pflegen... Aber manchmal blitzen sie schon auf, die Vorteile einer geimeinsamen Struktur, das sieht man im Kulturhauptstadtjahr besonders. Auf der A40 waren ja auch nicht nur Leute aus Duisburg, Essen und Dortmund, sondern genauso aus Hattingen, Schwerte, Recklinghausen und Sprockhövel. Hier ist die Idee von Herrn Speer und Herrn Kirchhoff doch schon umgesetzt. Auf gemeinsamer Basis verschafft sich jeder trotzdem das Bild seiner jeweils eigenen Stadt. Niemand muss also Angst davor haben seine Identität zu verlieren. |
| Andre HinsbeckAndre.Hinsbeck@gmx.de21.07.2010 10:16 |
| Lieber Roland Kirchhof Weder der Ruhrplan des Architekten Albert Speer, noch die Ruhrstadt von Alpen bis Fröndenberg kann die Lösung für des Dilemmata des Ruhrgebiets sein. Das Dilemma des Ruhrgebiets ist letztlich, das die Grenzen des Ruhrgebiets nicht mit den tatsächlichen gefühlten Grenzen übereinstimmen. Tatsächlich endet das Ruhrgebiet an den Flüssen Lippe, Rhein und Ruhr. Tatsächlich profitiert der Westen enorm von der Rheinschiene und der Osten vom westfälischen Hinterland. Um so mehr muss das Ruhrgebiet immer noch als eine Region verstanden werden, die nach wie vor auch weiterhin Rheinland und Westfalen ist. Um so mehr ist eine engere Zusammenarbeit in der Rhein-Ruhr-Region erforderlich. Verwaltungsfachleuten ist eines klar, die Online-Dienste, die Optimierungen der Katasterverwaltung muss an Rhein und Ruhr, in NRW verbessert und Vereinheitlicht werden. Beispielsweise sollte es auch möglich sein, das die Katasterverwaltung von Duisburg, Krefeld zusammengelegt wird. Anders wie die Ruhrstadt ist zu verhindern. Dieser kommunalen Ruhrmoloch führt dazu, das ländliche Regionen von fernen städtischen Essen aus mitverwaltet wir, ohne das einer in Essen die ländliche Regionen auch nur ansatzweise Versteht. |